Wie ein Baum - Ökumenischer Gottesdienst beim Neigschmeckt-Markt
Wie jedes Jahr findet am Neigschmeckt-Markt ein Ökumenischer Gottesdienst im Stadtgarten Reutlingen (Ecke Planie / Charlottenstraße) statt.
Wie jedes Jahr findet am Neigschmeckt-Markt ein Ökumenischer Gottesdienst im Stadtgarten Reutlingen (Ecke Planie / Charlottenstraße) statt.
Tag der offenen Tür beim Jakob-Albrecht-Haus in Pfullingen. Start mit einem Gottesdienst, anschließend Gelegenheit zur Begegnung und Informationen zum…
Pastorin Bianka Richter hat von unserem Bischof eine neue Dienstzuweisung auf den Bezirk Stuttgart erhalten und wird ihren Weg im pastoralen Dienst ab…
Im Bezirk Achalm träumen wir von einer Kirche, die du nicht erst verstehen oder »richtig« machen musst, um dich willkommen zu fühlen. Wir wollen Räume schaffen, in denen du einfach ankommen kannst – mit deiner Geschichte, deinen Fragen, deiner Freude und deinem Chaos. Räume, in denen Begegnung möglich wird: ehrlich, warm, alltagsnah.
Mit der Pommeskirche und der Gemeinsamen Gottesdienstgemeinde bauen wir genau an solchen übergreifenden Orten. Uns ist nicht entscheidend, wo du herkommst, welcher Religion du angehörst oder ob du zur EmK gehörst. Unsere Tür heißt: Du bist Mensch. Du bist hier. Du bist willkommen.
Was uns antreibt, ist ein lebendiges, »brennendes« Herz für Menschen und für das Leben. Wir wollen nicht Kirche für uns selbst sein, sondern Kirche für den Alltag – für das, was dich bewegt und trägt, was dich herausfordert und hoffen lässt. Wir glauben: Wo Menschen sich wirklich begegnen, entsteht etwas Heilsames. Vertrauen wächst. Gemeinschaft wird möglich. Und manchmal beginnt sogar etwas Neues.
Darum suchen wir Knotenpunkte mitten im Leben: beim Essen, im Gespräch, im Zuhören, im Arbeiten, im Feiern und im Stillwerden.
Du darfst mitmachen,
du darfst mitgestalten,
du darfst auch einfach nur da sein.
Glaube darf wachsen – oder noch gar nicht da sein. Fragen dürfen bleiben. Zugehörigkeit darf sich entwickeln. Dein Leben, dein Tempo.
Wenn du bei uns etwas spürst, dann soll es das sein:
Du musst nicht perfekt sein, um dazuzugehören.
Du musst nicht erst etwas leisten, um gesehen zu werden.
Du darfst sein.
Wir leben gemeinsam Orte, an denen Hoffnung greifbar wird – eine Hoffnung, die nicht über dich hinweggeht, sondern dich aufrichtet.
Wie in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens spürst du auch in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK), dass sich soziale Strukturen verändern. Lebenshaltungen wandeln sich heute oft schneller, als gewachsene Strukturen Schritt halten können. Die Herausforderung lautet, dass Kirche auch morgen ein lebendiger Ort für Menschen bleibt.
Dieser Herausforderung bedeutet unter anderem, dass Bezirke und Gemeindeeinheiten zusammengeführt wurden. So können Kräfte, Kompetenzen und Ressourcen gebündelt und gezielt eingesetzt werden – nicht, um etwas »kleiner« zu machen, sondern um Raum für das zu gewinnen, was wirklich zählt: Nähe, Begegnung und ein tragendes Miteinander.
So ist im Juni 2023 – nach Beschlüssen der Bezirkskonferenzen der bisherigen Bezirke Reutlingen-Erlöserkirche, Pfullingen und Reutlingen-Betzingen – der Bezirk Achalm entstanden und von der Süddeutschen Jährlichen Konferenz im Rahmen des »Change-Prozesses« in dieser Form bestätigt worden.
Zum Bezirk Achalm gehören die Standorte Betzingen, Eningen, Reutlingen, Pfullingen, Unterhausen, Holzelfingen, Münsingen, Gomaringen und Kirchentellinsfurt.
Dieser Weg wurde und wird gemeinsam gegangen: im Miteinander von Kirchenleitung, Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen – getragen von der Überzeugung, dass Veränderung dann gelingt, wenn du mitgestalten kannst und wenn wir miteinander auf das hören, was Menschen heute brauchen.
Dieser Veränderungsprozess geht weiter – und er soll bei organisatorischen Fragen ganz bewusst nicht stehenbleiben. Denn es geht nicht nur darum, wie wir Kirche strukturieren, sondern vor allem darum, wie wir Kirche leben: mit einem offenen Blick, einem hörenden Herzen und dem Mut, Menschen mitten im Alltag zu begegnen.
Von Anfang an war dieser Weg deshalb mit einer Veränderung von Haltungen und Ausrichtungen in der täglichen Arbeit unserer Gemeinden verbunden. Es steht unter dem Slogan: »bring & share – Kirche in Begegnung«. Das ist mehr als ein Motto – es ist eine Einladung, Kirche als Ort zu verstehen, an dem du geben und empfangen darfst, an dem Gemeinschaft entsteht und Glauben im Leben ankommt.
Im Bezirk Achalm wächst diese Vision schon seit Jahren in konkreten Schritten. Neben der freshX-Arbeit in Münsingen prägen vor allem sozialdiakonische Projekte und Begegnungsangebote das Bild: Chill mal, Café Bohne und der Freitagstreff sind Orte, an denen Menschen unkompliziert ankommen können – ohne Voraussetzungen, ohne Hürden, einfach als Mensch. Und als aktueller neuer Schritt entsteht in Zusammenarbeit mit der Stadt Pfullingen ein Projekt im Jakob-Albrecht-Haus: ein weiterer Raum, in dem Begegnung, Gastfreundschaft und gemeinsames Leben Gestalt gewinnen.
Diese Arbeiten in Pfullingen bündeln sich unter dem gemeindlichen Begriff der »Pommeskirche«. Sie stehen mit und neben den klassischen Gemeindearbeiten und -gruppen – nicht als Konkurrenz, sondern als Erweiterung: neue Türen, neue Wege, neue Berührungspunkte mit dem Leben im Sozialraum. Hier zeigt sich schon jetzt, was uns als Bezirk antreibt: ein lebendiges, „brennendes“ Herz für Menschen – und die Sehnsucht, dass Kirche ein Ort wird, an dem du Hoffnung spüren kannst, selbst wenn du (noch) keinen Zugang zu Kirche hast.
Auch im gottesdienstlichen Leben wächst diese übergreifende Bewegung. Seit dem 1. Januar 2026 feiern die vier Gemeinden Pfullingen, Eningen, Reutlingen und Betzingen in einer »Gemeinsamen Gottesdienstgemeinde« in Betzingen regelmäßig sonntags Gottesdienst. So entsteht ein gemeinsamer geistlicher Mittelpunkt, der verbindet, stärkt und neu ausrichtet – damit wir als Bezirk miteinander unterwegs sind und gemeinsam das leben können, wofür wir stehen: Kirche in Begegnung.
All das, was im Bezirk Achalm wächst, entsteht nicht durch Strukturen allein – es entsteht durch Menschen. Strukturen können helfen, aber sie tragen nicht das Leben. Das Leben kommt durch die, die sich einbringen: mit Zeit, Ideen, Verantwortung, Glauben, Fragen und einem offenen Herzen.
Darum wirken bei uns Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam und gleichberechtigt. Wir gehen diesen Weg miteinander – nicht nebeneinander, nicht »oben« und »unten«, sondern als Team. So, wie es der Geschichte und der »DNA« der methodistischen Bewegung entspricht, wird gemeinsam beraten, entschieden, ausprobiert, organisiert, reflektiert und immer wieder angepasst. Wir lernen unterwegs – und du kannst Teil dieses Lernens sein.
Aktuell bringen sich sieben Hauptamtliche in die Arbeit ein und werden von einer großen Zahl engagierter Ehrenamtlicher begleitet und getragen. Zusammen gestalten wir Leitung, Ausrichtung und Vision des Bezirks – in den Gremien der Kirche und auch dort, wo neue Formen entstehen und über gewohnte Strukturen hinauswachsen. In den letzten Jahren sind außerdem Menschen über Integrationsmaßnahmen in verantwortliche Aufgaben hineingewachsen und bereichern die gemeinsame Arbeit mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten.
Und genau das ist der Kern: Im Sinne des methodistischen Gedankens von Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zählt vor allem, wie sehr dein Herz mitgeht. Ob du viel Zeit hast oder wenig, ob du schon lange dabei bist oder ganz neu: Du bist eingeladen, mitzudenken, mitzugestalten, mitzuhelfen – und deinen Platz zu finden. Denn am Ende sind es nicht Strukturen, die Zukunft eröffnen, sondern Menschen, die gemeinsam anpacken und ein brennendes Herz für das Leben und die Menschen haben.